SPENDEN UND ZUSTIFTEN


Mit der testamentarischen Verfügung von 1688 hat der Erbmann Rudolph von der Tinnen verfügt, dass Teile des Überschusses, die aus der Bewirtschaftung seines Vermögens hervorgehen, für die Unterstützung verschämter Armer katholischen Glaubens zu verwenden ist. Um seinen testamentarisch hinterlegten Willen umzusetzen, hat er des Weiteren angeordnet, dass zwei Exekutoren, die bei Amtsantritt bereits Ihren Nachfolger benennen müssen, für die Umsetzung seiner testamentarischen Verfügung Sorge tragen. Unterstützt werden die Exekutoren durch den gleichfalls testamentarisch eingesetzten Emonitor, der für die Geschäftsführung und Unterstützung der Exekutoren zuständig sein soll. Nach dem Aussterben der Linie von der Tinnen floss das bis dato nicht dem Stiftungszweck dienende Vermögen der Stiftung zu. Der Umsicht der Exekutoren, während der über 300-jährigen Geschichte der Stiftung, ist es zu verdanken, dass heute wie früher dem Stifterwillen entsprochen wird und auch zukünftig entsprochen werden kann.

Sofern auch Sie sich berufen fühlen, Gutes für das Gemeinwohl zu tun, dieses aber nicht unter einer eigenen Stiftung realisieren möchten oder können, besteht die Möglichkeit der Zustiftung in das Grundstockvermögen der Stiftung Rudolph von der Tinnen oder der Zuwendung in Form einer Spende zur zeitnahen Mittelverwendung.
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